Der Beiname des Vereins
für antirassistische und friedenspolitische Initiative sowie des Vereinslokals
- "Dar al Janub" - kommt aus dem Arabischen und bedeutet "Haus
des Südens". Mit diesem Namen verbinden wir zugleich unsere Agenda als
Teil des Dialogs zwischen den Ländern des Südens und Europas, als Brücke
zwischen Europa und dem Süden. Dieser Dialog und die interkulturelle Begegnung
findet sowohl zunächst im Dar al Janub selbst - als organisatorischer Rahmen
- als auch in unserer antirassistischen und friedenspolitischen Arbeit nach außen
hin statt.
Ein der entscheidenden und folgeschweren
weltweiten Konflikte ist der Nord-Süd-Konflikt, dessen Beginn - je nach Blickwinkel
- im ausgehenden 15. Jahrhundert bzw. mit dem expandierenden europäischen
Kolonialismus anzusetzen ist. Zentrale Bedeutung in diesem Konflikt hatte stets
der arabisch/islamische Raum. Bis zum heutigen Tag nehmen Staatspräsidentinnen
und Staatspräsidenten, bedeutende Persönlichkeiten, Organisationen und
NGOs des Südens, lateinamerikanische, afrikanische und asiatische Intellektuelle
und Repräsentantinnen und Repräsentanten unmittelbar Bezug zu den Konflikten
und antikolonialen Unabhängigkeitsbewegungen im arabischen Raum und insbesondere
in Palästina (z.B. Nelson Mandela, Hugo Chavez, Mikis Theodorakis, Arundhati
Roy, Noam Chomsky, Eduardo Galeano, Tariq Ali u.v.m).
Als Teil einer europäischen
Verbindungsstelle zwischen Europa und dem arabischen Raum erachten wir es als
unsere Aufgabe für eine eigenständige europäische Außenpolitik
einzutreten und die politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen
zwischen der EU und den Ländern des Südens zu stärken.
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