
Foto:
Christina Yazdanpanah, Teheran,
Polizistin bei einer Straßenkontrolle
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Die Filmreihe
Iran gibt einen kleinen Einblick
in die reichhaltige und unterschiedliche
Tradition der iranischen Filmarbeit.
Viele Produktionen haben dabei keine
Möglichkeit auf dem europäischen
Filmmarkt zu reüssieren und die
Grenzen des Iran zu überwinden.
Umgekehrt haben essentialisierende
Filme mit propagandistischem Inhalt,
wie beispielsweise der Film "Nicht
ohne meine Tochter" Berühmtheit
erlangt und prägen bis heute
die Vorstellungen über den Iran,
seine Gesellschaft und seine Menschen.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat
das Medium Film im Iran eine reichhaltige
Tradition. Ihre Wurzeln mag diese
in der alten persischen Tradition
des Puppenspiels (Chaimeschab-bazi)
oder der Schattenspiele (Saye-bazi)
haben. Die iranische Filmarbeit hat
dabei die unterschiedlichsten Zeitenwenden
überlebt und ist heute fester
Bestandteil des kulturellen Arbeitens
innerhalb der islamischen Republik.
Die Filmreihe Iran kann
davon natürlich nur einen Ausschnitt
teilweise berührender und einprägsamer
Filme zeigen. Es sind Filme jüngeren
Datums, die aufgrund der Kraft der
Geschichte und der Bilder, die sie
erzählen, ausgewählt wurden.
Abgerundet wird die Filmreihe mit
einer Produktion US-amerikanischer
FriedensaktivistInnen, die die fortdauernde
Kriegsdrohung gegen den Iran kritisch
beleuchtet und hinterfragt.
Freitag, 5.11.2010: Die
Kinder des Himmels (Bacheha-Ye aseman),
Iran 1997
Freitag, 12.11.2010: Crimson
Gold (Talaye Sorkh), Iran 2003,
Original mit englischen Untertitel
Freitag, 19.11.2010: Behind
the fog curtain (Posht-e Pardeh-e
Meh), Iran 2005, Original mit
englischen Untertitel
Freitag, 26.11.2010: Die
Farben des Paradieses (Rang-e khoda),
Iran 1999
Freitag, 03.12.2010: IRAN
(is Not the Problem), USA 2008,
Englisch
Einlass jeweils 18.30 Uhr,
Beginn 19 Uhr im Dar al Janub,
Kleistgasse 8/3, 1030 Wien
Nähere Informationen auch telefonisch
unter 0676 78 93 413
Eintritt frei*